Pokerregeln

Pokerregeln auf die man Achten sollte…

Regel 1: Auswahl der Starthände

Ein altes, etwas derbes Sprichwort lautet, dass man Scheiße nicht polieren kann. Das gilt auch für viele Pokerhände. Zwar kann man  gelegentlich ein Monster treffen, doch meist kosten diese Hände nur Geld, das sich auf Dauer zu erklecklichen Summen addiert.

Pokerregeln

Regel 2: Position ist das A und O

Die Starthand ist wichtig, aber ihr Wert hängt sehr stark von der Position ab. Hat man ab dem Flop keine Position – sprich, man muss immer vor dem Gegner agieren – gerät man vor allem bei großen Stacks immer wieder in Schwierigkeiten. Geld wird beim Poker im Cut-Off oder Button gewonnen, also den beiden besten Positionen am Tisch.

Regel 3: Planvolles Spiel

Idealerweise sollte man schon bei der Beteiligung einer Hand wissen, wie man sie später weiter spielt. Gelegentlich erfordert die Entwicklung der Hand eine Planabweichung, aber einem erfahrenen Spieler wird dies viel seltener als einem Anfänger passieren.

Regel 4: Den Gegner nie auf eine konkrete Hand setzen

Gute Spieler denken in Spektren und nicht in konkreten Händen, wenn es um die Blätter des Gegners geht. Das ist nicht einfach und erfordert Übung, aber es lohnt sich. Raist ein Gegner, setzen ihn Anfänger gern generell auf  und spielen die Hand so weiter – das kann er zwar haben, muss er aber nicht.

Regel 5: Pot Odds

Man tut es nicht immer gern, aber häufig erzwingen die Pot Odds die Entscheidung für einen Call oder einen Fold. Langfristig wirken sich Pot-Odds-Fehler sowohl in der einen wie anderen Richtung sehr negativ aus und kosten viel Geld.

Regel 6: Aufpassen auf das Überschreiten

Verwandt mit Regel 5 ist dieses Prinzip. Generell hat man die sogenannte All-In-Schwelle überschritten, wenn man etwa ein Drittel seines Stacks investiert hat. Man sollte sich nicht sklavisch daran halten, wenn alles dafür spricht, dass man geschlagen ist, vor allem aber im Vorfeld darauf achten (siehe Regel 3).

Regel 7: Nicht zu sehr auf die eigene Hand konzentrieren

Schlecht ist es, wenn man vor allem damit beschäftigt ist, die eigene Hand mit dem Board zu kombinieren oder das Board überhaupt zu lesen. Gute Spieler achten auf ihre Gegner und deren mögliche Hände und konzentrieren sich so auch nicht nur darauf, ihren ersehnten Treffer zu landen.

Regel 8: Gute Hände nicht in Bluffs verwandeln

Diese Regel ist wichtig, aber die meisten Anfänger begreifen gar nicht, was damit gemeint ist. Anders ausgedrückt geht es darum, nicht zu raisen, wenn nur eine bessere Hand callen kann. Man verwandelt seine Hand deshalb in einen Bluff, weil man zwar eventuell eine bessere Hand zum Fold zwingt, aber nie von einer schlechteren gecallt wird.

Regel 9: Gute Spieler callen oft, aber in den richtigen Situationen

Anfänger wissen oft nicht, wann sie raisen oder callen sollten. Sie verwandeln ihre fertigen Hände oft in Bluffs (Regel 8), callen stattdessen aber mit aussichtsreichen Semi-Bluff-Händen nur. Stark vereinfacht könnte man sagen, dass man nur mit Monstern und Bluffs raisen sollte, mit guten, aber nicht überragenden Händen dagegen callen sollte.

Regel 10: Konzentration aufs Wesentliche

Meist ändert die River-Karte beim Poker nichts mehr am Ausgang der Hand. Geschieht dies, handelt es sich oft um einen Bad Beat, der sich besonders einprägt, aber in Wirklichkeit sind die Pot-Equity-Verhältnisse nach dem Turn meist ziemlich klar zugunsten eines Spielers verteilt. Genau deshalb sollte man sich vor einer scheinbar gefährlichen River-Karte nicht zu sehr fürchten, sondern auf seine vorherige Handanalyse vertrauen.

Hiermit ist die Serie „Pokerschule“  auf goodgame-poker.de beendet.

Bild by olivier duperray/flickr

Play Live Three Card Poker

Vorteile von Three Card Poker

Live Three Card Poker ist eine schnell und leicht zu spielende Poker-Variante, bei der man sich jederzeit ein kurzes Spielt gönnen kann. Im Vergleich zu anderen Poker-Varianten spielt man Play Live Three Card Poker gegen das Haus und nicht gegen andere Spieler. Das Spiel entwickelt sich langsam aber sicher zu einem sehr beliebten Casino Spiel. Es macht großen Spaß und ist dabei auch noch recht einfach zu lernen.

Three Card Poker

© Images Money/flickr

Wie spielt man Three Card Poker

Gespielt wird mit einem Kartendeck aus 52 Karten, es gibt zwei verschiedene Varianten. Die erste ist die Play/ Ante-Wette, bei dieser Variante tritt der Spieler gegen den Dealer an und gewinnt, wenn er die bessere Hand hat. Dann gibt es noch die Paar Plus-Wette, bei dieser Variante setzt der Spieler darauf, dass er ein Paar oder eine bessere Hand bekommt, wie der Name schon vermuten lässt. In den meisten Casinos muss man sich entscheiden welche Variante man spielen will, in manchen Casinos muss der Spieler aber eine Ante-Wette platzieren, um überhaupt eine Paar Plus-Wette platzieren zu können.
Auf dem Tisch befinden sich drei runde Felder. Auf diesen werden die Einsätze platziert. Auf dem ersten Feld steht „Paar Plus„, auf denen darunter steht „Ante“ und auf dem letzten „Play„. Sobald man einen Einsatz auf das Feld „Paar Plus“ oder „Ante“ platziert, fängt das Spiel an. Jeder Spieler erhält drei Karten vom Dealer, sobald alle am Tisch ihre Einsätze getätigt haben. Der Spieler links vom Dealer ist zuerst dran, das Spiel wird dann im Uhrzeigersinn fortgesetzt. Es werden keine weiteren Karten ausgeteilt. Nachdem der Spieler seine Karten gesehen hat, kann er entweder aussteigen oder den Einsatz erhöhen, der Spieler muss dabei mindestens soviel wie beim Ante setzen.
Wenn ein Spieler auf Pair Plus setzt, ist das ein separater Einsatz, der jedes mal gewinnt wenn der Spieler mindestens ein Paar hat, auch wenn der Dealer eine stärkere Hand hat. Man erhält den Gewinn also unabhängig von der Hand des Dealers.
Der Dealer muss mindestens eine Dame halten, sonst werden nur die Pair Plus- und Ante-Einsätze gezahlt, erst wenn der Dealer mindestens eine Dame hat, werden Gewinne durch Ante, erhöhen und Pair Plus-Einsätze ausgezahlt.
In den meisten Casinos erhält man zusätzlich einen Ante-Bonus, dieser variiert aber von Casino zu Casino. Die Auszahlung bei Paar Plus gewinnen variiert ebenfalls in den unterschiedlichen Casinos.

Hand Rankings bei Three Card Poker

Der Wert der Handkarten unterscheidet sich etwas zu Texas Hold’em und anderen Poker-Varianten.
Die folgende Aufzählung beginnt mit der schlechtesten Hand:

1) High Card – Beispiel: A-9-5 (in unterschiedlichen Farben)

2) Paar – Beispiel: A-A-5

3) Flush – Beispiel: 5-7-K (in der gleichen Farbe)

4) Straight – Beispiel: 7-8-9 (in unterschiedlichen Farben)

5) Drilling – Beispiel: 9-9-9

6) Straight-Flush – Beispiel: Q-K-A (in der gleichen Farbe)

Einfache Three Card Poker Strategie

Für die Ante-Wette beim Three Card Poker gibt es eine vergleichsweise einfache Strategie. Man sollte passen, wenn man eine Hand hält die schlechter als Q-6-4 ist und den Play Einsatz setzen, wenn man eine bessere Hand hat. Wichtig dabei ist die Entscheidung ob die Hand wirklich besser ist als Q-6-4, wenn die erste Karte besser als eine Q ist (K+) spielt man, unabhängig von den anderen 2 Karten. Wenn die erste Karte eine Q ist und die zweite eine 7+ spielt man, egal was die dritte Karte für eine ist. Ist die zweite Karte in diesem Fall jedoch niedriger als eine 6 (5 oder schlechter), spielt man nicht.